Ist Brot eigentlich vegan?
wow - das muss ich teilen!
Eine Frage erreicht uns immer wieder: „Sind eure Brote eigentlich vegan?" Kurze Antwort: 9 von 10. Nur eine Sorte ist es nicht. Unsere Urkornrolle. Da steckt etwas Honigpulver drin, für die leichte Süße.
Jetzt denkst du vielleicht: warum klebt ihr dann nicht einfach ein Vegan-Siegel drauf, wie alle anderen? Gute und berechtigte Frage. Aktuell haben wir uns bewusst dagegen entschieden.
Warum? Weil ein Siegel dich um blindes Vertrauen bittet. Und weil „vegan" nicht zwingend etwas darüber sagt, ob das Produkt auch gesund ist oder nicht. Im Gegenteil: Ein prominentes Vegan-Label wird gern genutzt, um von einer langen Zutatenliste abzulenken. Nach dem Motto: ist doch vegan, also gesund. Schau bloß nicht auf die E-Nummern und den raffinierten Zucker.
So arbeiten wir nicht. Kein Siegel, das für uns spricht. Nur Zutaten, die für sich sprechen.

Aber Moment: ist Brot nicht sowieso vegan? Das denken viele. Mehl, Wasser, Salz, Hefe. Fertig. Oft stimmt das. Bei vielen Industriebroten aber nicht. Da können Zutaten drinstecken, mit denen kaum jemand rechnet: L-Cystein (E920): ein Teig-Hilfsstoff, der tierischen Ursprungs sein kann, etwa aus Federn oder Borsten. Emulgatoren (E471): können aus Schweineschmalz oder Rinderfett stammen. Dazu manchmal Molkenpulver, Milchpulver oder Honig.
Das Tückische: Die Herkunft dieser Stoffe steht oft nicht auf der Packung. Du kannst es schlicht nicht sehen.
Bei uns ist das nicht so. Jede Zutat steht exakt auf der Liste. Kurz genug, dass du sie in zehn Sekunden gelesen hast.
Viel Spaß beim Backen
Dein BÄCKERS Team
P.S. Wie oben skizziert: Diese Entscheidung ist bei uns nicht einstimmig. Wir werden sie fortlaufend hinterfragen und diskutieren. Wir wollten dich hier aber möglichst hautnah mit ins Boot holen.